Chor der Erste Bank


 

2020

 

UNS GEHT DIE LUFT AUS! ALLES ABGEBLASEN!

 

Leider macht es die neue Corona Regel unmöglich Proben abzuhalten.  Auch der Chorverband rät von Probentätigkeiten ganz ab.  Die Obergrenze von 6 Personen in Innenräumen und max 12 Personen im Freien mit 2m Abstand beim Singen macht jegliche Probentätigkeit unmöglich.

 

Daher. Bleibt uns treu und bis hoffentlich 2021.

 

Singen im Park Teil II

 

Da in Schönbrunn nur 10 Personen auf der Bühne sein dürfen, haben wir das Programm geändert.  Bitte nehmt trotzdem so viel wie möglich an den Proben teil, da wir jede Stimme brauchen und bei 10 Personen unbedingt auch eine Zweitbesetzung.

 

Es wird auf der FSPV Website eine neue Ausschreibung geben. Bitte meldet Euch rechtzeitig an.

 

1.  Wir treffen uns nun immer bei St. Elisabeth, bei Schlechtwetter drinnen, sonst draussen. Nehmt bitte eine Kopf- oder Halslampe mit, es scheint recht finster zu sein.  Uhrzeit 17:15

 

2. Programm

  • Schaugg da Winta scho eina
  • Ach bittrer Winter
  • Eisblumen
  • Quem Pastores
  • Jul, Jul
  • "Ave Maria" von Jacques Arcadelt
  • O Little Town of Bethlehem
  • The Family of God
  • Because He Lives
  • An Irish Blessing
  • Abendruhe
  • Spirit of God
  • Und I wiag mei Kind in Tram

 

Singen im Park - Chorprobe einmal anders

 

Bis wir eine Lösung finden, wie wir Chorproben im Herbst weiterführen können, singen wir im Park.

 

Wir treffen uns das erste Mal am Dienstag, den 1. September um 17:00 neben dem Aufgang der S-Bahn Richtung Floridsdorf und suchen  uns dann ein Plätzchen auf der Wiese zum Singen. 

 

So können wir reichlich Abstand halten und uns auf, die hoffentlich stattfindenden, Auftritte auf den Weihnachtsmärkten vorbereiten. Solange das Wetter passt, können wir dieses Format beibehalten, vorläufig wird diese Art der Probe bis Ende September fortgeführt.

 

Bitte meldet Euch auch für diese Proben im FSPV an.  Die Veranstaltung heißt: "Singen im Park".  Es wird dann im Herbst eine separate Veranstaltung geben.

 

Die Probe beginnt bereits um 17:00 und dauert ca 60 - 75 Minuten, damit wir das Tageslicht ausnutzen können.  Bitte übt unbedingt zu Hause, damit wir die kurze Zeit zum gemeinsamen Singen und Perfektion nutzen können

 

Das Programm:

  • Halleluja, Philipp Erlebach
  • I Thank you Jesus
  • O Little town of Bethlehem Verse 1 und 3
  • The Family of God
  • Ach bittrer Winter
  • Jul, Jul, stralande jul
  • An irish blessing
  • Spirit of God
  • "Ave Maria" von Jacques Arcadelt
  • Because He Lives
  • Abendruh, Mozart (neu)
  • Veni Emanuel, Kodaly

 

Bitte nehmt eure Noten mit, bis auf das Ave Maria ist alles bereits in den letzten beiden Jahren gesungen worden.

 


 

 

2019

 

Ottos Weihnachtsgeschichte.  Wie immer vielen Dank, Otto.

 

Die Weihnachtsmänner und das Christkind

 

Es war einige Wochen vor Weihnachten irgendwo hoch oben im Norden in einer großen, kalten von Leuchtstoffröhren beleuchteten Halle. Da hatten sie sich eingefunden mit ihren vielen verschiedenen Schlitten. Die mitgebrachten Rentiere warteten inzwischen draußen und kratzten mit ihren Hufen im Schnee, um vielleicht ein paar gefrorene Halme zu finden.
 

Ja, die Weihnachtsmänner aus aller Welt waren hier, um in einer Vollversammlung den Einsatzplan für das heurige Jahr in Empfang zu nehmen.
 

Da standen sie nun mit ihren Schlitten in Reih und Glied -  eng Kufe an Kufe.  Es gab ganz einfache, schlanke Gefährte neben sehr breiten, luxuriösen Flitzern, die oft neidische Blicke auf sich zogen. Hervor stach aber ganz besonders der Schlitten des Weihnachtsmannes, der als Boss ganz vorne in dröhnender Basslautstärke seine Anweisungen gab. Auch aus der Entfernung war die Ähnlichkeit mit den knallroten Fahrzeugen einer sehr bekannten italienischen Automarke nicht zu übersehen. Weiß der Teufel, wie der mit seiner Karosse durch einen Schornstein kommen sollte. Das Logo eines amerikanischen Softgetränkeherstellers war sowieso fast auf jedem Schlitten zu erkennen.
 

Das Meeting war im vollem Gange, ein Weihnachtsmann nach dem anderen erhielt seinen Auftrag. Alles wirkte sehr professionell, doch weihnachtliche Stimmung war nicht wirklich zu spüren.
 

Da erhob sich unerwartet ein Arm aus der Menge, der zu einem offensichtlich sehr jungen Weihnachtsmann mit noch zartem Flaumbart gehörte. Er wäre noch lange nicht an der Reihe gewesen und wurde deshalb nicht gleich von allen gesehen, doch der alte Weißbart vorne am Pult hatte ihn sofort erblickt und reagierte etwas verärgert: „Was gibt´s? Du Greenhorn!“   Noch nie hatte es bei der großen Vollversammlung ein Anfänger gewagt, sich ungefragt zu Wort zu melden.
 

Der Junge nahm allen Mut zusammen, als er sich in der Runde umblickte und etwas leise, aber doch bestimmt sagte: „ Wisst ihr, warum wir eigentlich hier sind?“
 

Noch ehe der Boss antworten konnte, waren im Raum sofort laute, aufgebrachte Stimmen zu hören: „Frechheit! Was soll das? Das machen wir schon immer so! Lasst euch nicht verrückt machen, denkt lieber an eure Arbeit!“. 

Die coole, nüchterne Stimmung hatte sich durch diese einfache Frage ganz plötzlich in eine sehr  erhitzte, aufgeladene verwandelt. Ein lautes Durcheinander von vielen Stimmen erfüllte den Raum. Selbst der Oberweihnachtsmann war mit seinem Gebrüll kaum mehr zu hören.
 

Da!!   Mit einem Schlag ging das Licht aus, und es wurde stockdunkel.
 

„He, was soll das? Wer war das? Macht sofort wieder das Licht an!!“ Die Stimme des alten Weißbarts überdröhnte alle anderen. Diese wurden aber zunehmend leiser, bis keine mehr zu hören war. Schließlich verstummte auch der Boss und starrte mit großen Augen auf  die Decke.
 

Er und alle anderen schauten gebannt  auf ein kleines,  unscheinbares Licht, das  vollkommen lautlos von oben herabschwebte. Das Erstaunen war so groß, dass allen der Mund offen blieb.
 

In diese wohltuende Stille hinein hörten plötzlich alle Weihnachtsmänner eine zarte Stimme in ihren Köpfen: „Liebe Freunde, ich bin es, das Christkind. Ich bin die Antwort auf die Frage eures jungen Kollegen. Lange vor eurer Zeit bin ich als armes Menschenkind in einem Stall geboren und in eine Krippe gelegt worden.
 

Immer dann, wenn es sehr, sehr dunkel ist, bin ich das Licht der Welt und bringe Frieden, Liebe und Güte in die Herzen der Menschen. Und dafür feiern sie meinen Geburtstag an dem Tag, den sie Weihnachten nennen. Fahrt ruhig los und bringt den Kindern in aller Welt die vielen aufgeladenen Geschenke, aber nehmt mich mit. Ich bin für jeden von euch da. Gemeinsam wird es uns gelingen, die Kinder und damit alle Menschen glücklich zu machen.“
 

Kaum waren die Worte verklungen, ging das Licht wieder an. 

Für einige Sekunden blieb es ganz still…

 

Als die Weihnachtsmänner schließlich aus ihrer Starre erwachten, hatte sich auf geheimnisvolle Weise ein Lächeln in ihre Gesichter gelegt. Selbst der griesgrämige Boss schaute nun sehr freundlich drein.
 

„ Ho, ho, ho!!“ riefen plötzlich alle befreit in die Runde. „Nun macht die Arbeit wirklich Spaß!“
 

Als sich der junge Weihnachtsmann  als vorletzter mit seinem schlanken Schlitten auf den Weg machte, konnte er es sich nicht verkneifen, dem großen, alten Weißbart hinter sich noch ein paar Worte zuzuwerfen: „ Manchmal macht es doch  Sinn, auch eine ganz einfache Frage zu stellen“. Die Antwort des Alten ging im sausenden Fahrtwind unter.
 

Einem liebevollen und friedlichen Weihnachtsfest stand nichts mehr im Wege.

 

©textwerkstatt otto – 12/18